2012

Guten Rutsch!

Allen Freunden von DUBTOWN einen guten Rutsch ins neue Jahr!

2013 new year

Blick nach oben...

In wenigen Tagen ist das Jahr 2012 vorbei. Zeit für einen kleinen Rückblick. Obwohl ich recht wenig unterwegs war, um neue Objekte zu fotografieren, brauchte ich an Veröffentlichungen nicht zu sparen:

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Bahnhof Gare du Hombourg (Januar)
- Relauch
Kokerei Hansa, Hüttenwerk Salzgitter und Heizkraftwerk Consolidation (Februar)
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Maison Henri (April)
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Villa Stockmanns, Haus Simonsberg, Tree Mansion (Mai)
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Kirche St. Antonius, Huize Vanneste, Villa Beethoven (Juli)
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Haus der alten Dame, Villa Triple (September)
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Ausweichsitz NRW, Festung Schoenenbourg (Oktober)
- Brandt
Zwiebackfabrik (November)
- NS Ordensburg
Vogelsang (Dezember)

blick nach oben

Weitere Highlights des Jahres waren sicherlich der Relaunch der Webseite im September und viele kleinere Zusammenstellungen von Fotos zu diversen Themen (
Treppe des Monats, Kaffeemaschine of the Desert, Übersichten).

Ich bedanke mich bei allen Begleitern, mit denen ich regelmäßig unterwegs gewesen bin: Karola, Nikki, Klaus und Markus, Jos und Lily. Ich wünsche mir für 2013 weitere interessante Objekte und endlich einen Job.

Viele Grüße aus DUBTOWN
Euer Daniel

Übersichten

In manchen Objekten geht es hoch hinaus. Ich denke dabei an die Kokskohlentürme der Kokereien, Fördertürme von Zechen oder die Dächer von Fabriken. Von diesen erhöhten Positionen gelingen teilweise sehr beeindruckende Fotografien der urbanen Umgebung. Zusammengefasst in einer Fotogalerie präsentiere ich über 40 verschiedene Aufnahmen von 1999 bis heute. Jede Aufnahme ist mit GPS-Daten versehen: Ein Klick auf das Kartensymbol führt zum Aufnahmestandpunkt.

hütte lorfonte

Viele Grüße aus DUBTOWN und ein frohes Fest wünscht
Euer Daniel

NS-Ordensburg Vogelsang

Die ehemalige NS-„Ordensburg“ Vogelsang in der Eifel wurde als Schulungsstätte des nationalsozialistischen Regimes errichtet. Vogelsang steht symbolhaft für das ideologische Staatsziel des Nationalsozialismus, durch Erziehung und Indoktrination einen „neuen deutschen Menschen“ im Sinne des „völkischen“ Idealbildes zu formen. Das Objekt sollte eine Formierungsstätte für junge "Führungsanwärter" der NSDAP werden. Der Begriff "Ordensburg" entsprang dem Bedürfnis der Partei- und Staatsführung. sich starker Symbole der deutschen Geschichte zu bemächtigen und sie ideologisch umzudeuten.

vogelsang

Freilich ist Vogelsang kein Lost Place im herkömmlichen Sinne. Der frühere Truppenübungsplatz gehört heute zum Nationalpark Eifel, der 100 ha große bebaute Bereich soll für eine weitere Folgenutzung entwickelt werden. Bei meinem Besuch der Ordensburg gab es eine ausführliche Führung mit vielen Informationen. Ich kann jedem Geschichtsinteressierten einen Besuch des ip Vogelsang empfehlen.

Eine kleine
Bildergalerie mit reichlich Informationen gibt es hier.

Viele Grüße aus DUBTOWN
Euer Daniel

Lecker Zwieback

Am vergangenen Wochenende habe ich die Brandt-Zwiebackfabrik in Hagen besucht. Jahrelang stand das Objekt auf meiner Wunschliste. Ich kann nicht sagen, warum ich mir so viel Zeit gelassen habe. Die Fabrik ist riesengroß, sodass man dort ohne Probleme den ganzen Tag verbringen kann. Fast 200 Bilder habe ich mit nach Hause gebracht. Demnächst auf DUBTOWN zu bewundern.

Update: Die Brandt-Zwiebackfabrik ist nun online. Viel Spaß beim Stöbern durch die umfangreiche Galerie.

brandt zwieback

Stay tuned
Euer Daniel

Kurious: Kaffeemaschine of the desert

Zehn Jahre Urban Exploring und 14.000 Fotos öffnen manchmal den etwas anderen Blick auf die Dinge: Schon lange habe ich die Idee, einmal etwas andere Bilder zu zeigen. Herausgekommen sind zwei neue Specials:

Kuriositäten
Es gibt Szenen, die unter normalen Umständen nicht in die Fotosammlung der einzelnen Projekte finden. Es sind Kuriositäten, die nun an dieser Stelle Platz finden sollen: Das Schweinehirn von Zollverein oder das Gurkenglas von Beelitz sind zwei von vielen Beispielen.

Kaffeemaschine of the Desert
Objektübergreifend ist die gemeine Kaffeemaschine nicht nur in jedem verlassenem Haus zu finden. Auch in Fabriken, Büros oder Zechen findet man die Brühgeräte in den Sozialräumen. Eine nicht ganz ernst gemeinte fotografische Zusammenstellung einiger Fundstücke.

Viel Spaß beim Entdecken und „Happy Halloween“ wünscht
Eurer Daniel

Update: Ausweichsitz NRW

Bunkerwochen bei DUBOWN. Nach der Veröffentlichung der Festung Schoenenbourg, eine Bunkeranlage aus der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg, ist nun der Atombunker „Ausweichsitz NRW“ online, den ich im späten Sommer 2012 besucht habe.

ausweichsitz wenn das licht aus ist

Der Ausweichsitz NRW ist ein Atombunker, der während des Kalten Krieges als Ausweichmöglichkeit für die Landesregierung NRW gedient hätte. Das Bauwerk wurde 1965 fertiggestellt und 1993, wenige Jahre nach der Wende, aufgegeben. Fast 50 Jahre wurde er streng geheim gehalten.

Viele Grüße aus DUBTOWN
Euer Daniel

Update: Festung Schoenenbourg

„Du musst da auch unbedingt hin“, sagt mit ein Arbeitskollege, nachdem ich ihm von meinem ersten Bunkerbesuch in der Eifel erzählt hatte. Knapp eine Woche nach der langen Tour zur Französischen Grenze sind die Bilder nun fertig bearbeitet und hochgeladen. Die Festung Schoenenbourg war ein Teil einer gewaltigen Festungsanlage, die die Franzosen nach ihrem damaligen Verteidigungsminister „Maginot-Linie“ nannten.

schoenenbourg_gang

Es ist so unglaublich, was hier aus der Motivation der damaligen Bedrohungslage geschaffen wurde. Faszinierend auf der einen Seite, beschämend auf der anderen Seite.

Viele Grüße aus dubtown
Euer Daniel

Besuch in Duisburg

Lange nicht mehr in Duisburg gewesen. Ein paar Besuche in der Vergangenheit waren z.B. der alte Güterbahnhof (1999) und die Sinteranlage (2004) und das Stadtbad (2009). Mein Besuch hat gezeigt, dass es noch zahlreiche weitere Objekte gibt, die infiltriert werden wollen.

Zunächst wollte ich mir den Matena-Tunnel anschauen. Diese pittoreske Unterführung stand schon lange auf meiner Liste. Der etwa 400m lange Tunnel verläuft unter dem aktiven Stahlwerk von Thyssen-Krupp. Erbaut wurde der Tunnel 1911 im Zuge von Werkserweiterungen. Das Dorf Alsum, im zweiten Weltkrieg vollständig zerstört, wurde durch den Tunnel mit Bruchhauses verbunden. Man kann noch heute Spuren einer alten
Straßenbahnlinie erkennen, die einst durch den Tunnel führte. Der Matena-Tunnel soll übrigens ein Denkmal werden.

Der Tunnel hat eine für mich einzigartige Straßenführung, die man als organisch bezeichnen kann. Horst Schimanski hat hier als Tatort-Kommissar oftmals
gedreht. Wer einmal in der Nähe sein sollte: Unbedingt anschauen.

Matenatunnel Duisburg

Ganz in der Nähe finde ich die Dieselstraße, ebenfalls ein gern genommene Filmkulisse von Schimanski. Auch Günter Wallraff
wohnte zeitweise hier, um sein Buch „Ganz unten“ zu schreiben. Teile von Bruckhausen werden jedoch abgerissen, um Platz für den Grüngürtel Duisburg-Nord zu machen.

Linkempfehlung

Eine gelungene Mischung aus historischen und aktuellen Industrieaufnahmen bietet die Website Steel Industry Photography. Die Website ist neu, der Schwerpunkt liegt auf Stahlindustrie und beinhaltet neben einer Fotogalerie auch einen Blog und die Möglichkeit der Beteiligung.

Viel Spaß beim Stöbern wünscht
Daniel aka DUBTOWN

Alles neu mit ein paar Updates

Als ich im November letzen Jahres das Design von DUBTOWN von Grund auf erneuerte, gelang es mir nicht so, wie ich es mir wünschte. Aus den Erfahrungen, die ich in der Zeit danach in Sachen Webdesign sammelte, entstand nun eine Webseite, die keine Kompromisse mehr forderte. DUBTOWN ist es so, wie ich es schon immer haben wollte.

Die Objekte sind in Text und Bild getrennt, um eine bessere Ansicht zu gewährleisten. Zum Einsatz kommt eine HTML5-Galery, die auch auf mobilen Geräten eine optimale Präsentation der Bilder ermöglicht. Die Webseite ist in der Breite etwas gewachsen und optisch wesentlich ansprechender als jedes Vordesign.

Und damit sich der Besuch doppelt lohnt, gibt es zwei neue Objekte, die heute mit veröffentlich wurden:

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Das Haus der alten Dame
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Villa Triple

Viele Grüße aus DUBTOWN
Eurer Daniel

Update

"Irgendwann fotografieren wir einmal Kirchen" sagte Uwe 2002 auf irgendeiner Tour durch Belgien. Wir waren unterwegs zur Kokerei Tertre und machten uns aufgrund des Abrisswahns Sorgen um zukünftige Objekte. Der Mangel an schwerindustriellen Objekten kam wirklich, die Kirchen blieben aus. Bis heute. Die Kirche St. Antonius war noch gut ausgestattet und aufgrund ihrer Lage frei von Vandalismus. Auch an dieser Stelle vielen Dank an Martin für die Möglichkeit, dort Aufnahmen zu machen.

Als zweites Objekt habe ich eine verlassene
Friedhofsgärtnerei in die Galerie aufgenommen.

Viele Grüße aus dubtown
Eurer Daniel

Ab in den Bunker

Die Zeit des Kalten Krieges ist längst vorbei. Es waren die Jahre der Kubakrise, des Mauerbaus und der unsinnigen atomaren Aufrüstung. Die Bundesrepublik Deutschland wurde zum Puffer zwischen den Großmächten USA und der Sowjetunion. „Glasnost“ (Offenheit, Redefreiheit, Informationsfreiheit) und „Perestroika“ (Umbau, Umgestaltung) sind Schlagwörter aus der Zeit des Umbruchs, die unter anderem zur Wiedervereinigung Deutschlands geführt hat.

Der Kalte Krieg ist vorbei, die stummen Zeugen sind geblieben: Überall im Bundesgebiet schlummern Bunkeranlagen, die Schutz vor der
atomaren Bedrohung bieten sollten. Eine empfehlenswerte Anlage ist der Ausweichsitz NRW, in der Eifel gelegen. Dieser - unter hoher Geheimhaltung - errichteter Bunker sollte im Bedarfsfalle Ausweichsitz für die Landesregierung NRW sein. Von dort aus würden Krisenstäbe Maßnahmen zum Schutze der Bevölkerung einleiten.

Die Bunkeranlage wurde nach Stilllegung erhalten und ist heute im Privatbesitz. Es gibt regelmäßige Führungen, bei denen man in diese unterirdische Welt eintauchen kann. Ein Besuch lohnt sich.

Link zur Webseite:
Ausweichsitz NRW

Viele Grüße aus dubtown und sonnige Grüße
Euer Daniel

Updates

Auf dubtown gibt es zwei neue Objekte, über die ich Euch über diesen Blog informieren möchte:

  • Huize Vanneste: Das verlassene Wohnhaus im Westen Belgiens überraschte mich aufgrund der vollständigen Ausstattung und des massiven Schimmelbefalls.
  • Villa Beethoven: Die Villa in einem noblen Vorort gelegen, ist seit 1997 verlassen.

Im Juli geht es sicherlich noch einmal auf Tour, um neue Objekte zu entdecken.

Stay tuned
Daniel

Update: Villa Stockmanns

Das lange Pfingstwochenende ließ mir etwas Zeit, um ein weiteres Objekt fertig zu stellen. Herzlich Willkommen in der Villa Stockmanns. Während das Erdgeschoss einen fast bewohnten Eindruck hinterließ, war das Obergeschoss besenrein hinterlassen. Wer also noch pittoresken Wohnraum sucht…

An dieser Stelle möchte noch einen Kurzfilm empfehlen: „
The Chapel“ von Partryk Kizny. Unglaubliche Bilder einer verfallenden Kirche in Zeliszów (Polen). Viel Spaß beim Anschauen!

Viele Grüße aus dubtown
Daniel

Updates

Beim Aufräumen bin ich über die unzähligen Diakästen gestolpert, die sich in meiner Abstellkammer stapeln. Bis 2006 habe ich einige tausend Aufnahmen in Form von Dias gemacht. Mir fiel ein, dass ich vor vielen Jahren während eines Urlaubes in der Heimat ein verlassenes Bauernhaus fotografiert hatte. Relativ schnell hatte ich die Dias gefunden. Nach fast 2 Stunden waren die Aufnahmen gescannt und bereit zur Weiterverarbeitung. An einem verregneten Maitag eine durchaus sinnvolle Aufgabe.

Herausgekommen ist mein erstes - unfreiwilliges - Urbex-Objekt:
Haus Simonsberg. Durch einen Sturm zerstört, ist das Bauernhaus seit einigen Jahren verlassen und der Witterung ausgesetzt gewesen. Warum ich dieses Objekt erst 10 Jahre später online stelle - ich kann es nicht erklären. Hier ist es nun.

Ebenfalls neu auf dubtown urban exploring ist „
Tree Mansion“. Ein seit Jahren leerstehendes Haus in ländlicher Umgebung. Eigentlich ein wunderschöner Ort zum Wohnen - wenn da nicht die Autobahn wäre, die nur wenige Meter an dem Haus vorbeiführt.

Viel Spaß beim Entdecken,
Eurer Daniel

Treppe des Monats und Updates

Letztes Wochenende habe ich meine „Winterpause“ beendet und war seit langem wieder auf Tour. Mitgebracht habe ich zahlreiche Aufnahmen verschiedener Wohnobjekte aus dem Brüsseler Speckgürtel. Meinen Dank für die herausragende Exploration gilt Jos und Lily. Das erste Objekt dieser Tour ist bereits online und kann „besichtigt“ werden:


Die anderen Objekte werde ich in den folgenden Wochen nach und nach veröffentlichen.

An dieser Stelle möchte ich über zwei neue Themenbereiche auf dubtown urban exploring berichten. Es sind immer wieder die Treppen und Treppenanlagen, die eine große Formensprache innerhalb der Architektur einnehmen. So manche Innentreppe ist ein Blickfang. Ich stelle dieses Thema mehr heraus und veröffentliche in unregelmäßigen Abständen die


Eine anderes Thema sind Veränderungen. Sie bestimmen unser Leben in vielerlei Facetten, sind immer präsent. Manchmal kann man Veränderungen im urbanen Umfeld fotografisch festhalten, in Form von „Vorher-Nachher-Aufnahmen“. Einige Beispiele habe ich hier herausgestellt:


Viele Grüße aus dubtown
Eure Daniel

Zwei Video-Empfehlungen

Fotos von verlassenen Objekten werden schon viele Jahre gemacht. Mittlerweile gibt es eine unüberschaubare Anzahl von Webseiten und Fotoforen, in denen diese zu bewundern sind. Seit einigen Jahren nimmt die Nutzung von Video als Mittel der Dokumentation immer mehr zu.

Zwischen 2006 und 2008 habe auch ich einige Gehversuche mit Videoaufnahmen gemacht. Aber die Resultate sind nie so geworden, wie ich es mir vorgestellt habe.
Mike Ruebesam ist ein Filmemacher, der Videos von verlassenen Orten genau so macht, wie ich sie vor 6 Jahren immer machen wollte.

Castello di Sarazene ist Filmmaterial, welches hier zu einem simplen, rein visuellen Schnittwerk zusammengefasst wurde. Alleine diese Bilder zeigen das hohe Potential, was Video als Informationsträger für Lost Places leisten kann.

Am vergangenen Freitag wurde der Film „
Stille Zeugen“ zum Auftakt der Wanderausstellung „Tatort Leere“ der Entwicklungsagentur Rheinland-Pfalz e.V. in Pirmasens gezeigt. Die verlassenen Objekte werden in pietätvoller Weise dargestellt. Auch dieses Video ist sehr sehenswert.

Viele Grüße aus dubtown
Euer Daniel

Lost Place Dokumentarfilm

Eine Gruppe von Urban Explorern aus Leipzig haben einen Dokumentarfilm gedreht, der am 30. März 2012 im ehemaligen „Sowjetischen Pavillon“ auf der Alten Messe Leipzig seine Premiere feiern wird:

Ob Zentrumsnah oder in den Randgebieten, kann man in Leipzig unzählige architektonisch beeindruckende Bauwerke bestaunen, die seit 20 Jahren und mehr leer stehen und auf Abriss oder Neunutzung warten. Auf der Suche nach einer Umgebung, die in keinem Reiseführer steht und dennoch mehr von der Vergangenheit einer Stadt erzählt als so manches Geschichtsbuch, begeben wir uns auf die Spur von so genannten Lost Places in Leipzig.

"
Geschichten hinter vergessenen Mauern" beschäftigt sich mit der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der faszinierendsten Lost-Place-Locations in Leipzig. Neben einer Erzählerin, ergänzen Gespräche mit Zeitzeugen, Investoren, Visionären und Politikern den Film.
Weiterhin gibt es zahlreiche Interviews mit Menschen, die sich selbst als Ruinenromantiker bezeichnen. Sie empfinden eine Faszination für diese Gebäude, welche sie antreibt immer wieder solche Orte in ihrer Freizeit zu besuchen. Als Künstler, Fotografen, Videofilmer, Musiker,
Geocacher oder Urban Explorer sind sie auf der Suche nach kleinen Abenteuern im sonst erschlossenem Stadtraum.
Es geht um Gründe und Hintergründe für
Mythos, Faszination und Neugestaltung. Und vielleicht bietet dieses Dokument auch eine Möglichkeit, zum erfassen geschichtlicher Vergangenheit auf der Suche nach Zukunft im existierendem Lebensumfeld.

Auch wenn sich dieser Dokumentarfilm an den Locations und Geschichten in und um Leipzig orientiert, behandelt der Inhalt Themen, die weit über die Grenzen der Stadt hinausreichen. Vorwiegend in den neuen Bundesländern, sowie im Osteuropäischen Raum, findet man eine Unmenge an verlassenen Plätzen, Militäranlagen, oder Industriebauten. Jede der einzelnen Geschichten dieses Films könnte in ähnlicher Form in einer anderen Stadt, in einem anderem Land, in einer anderen Location, von anderen Menschen erzählt werden ...

Auf der
Webseite des Projektes kann man sich einen Trailer anschauen. Es gibt auch eine Facebook-Fanpage. Wer das Projekt unterstützen möchte, kann auf Visionbakery spenden und partizipieren. Das Projekt wurde ohne Fördergelder und Sponsoren realisiert. Alle Mitglieder des Teams um „Geschichten hinter vergessenen Mauern“ verbindet neben ihren Berufen, beim Film oder am Theater, die gemeinsame Faszination für so genannte Lost Places. An diesem Film haben also ausschließlich Menschen gewirkt, die auch in der Urban Explorer- bzw. der Lost-Place-Cacher-Szene in Leipzig aktiv sind.

Kraftwerk, Kokerei und Stahlwerk

Momentan komme auch kaum heraus, um neue Objekte zu fotografieren. Beim Stöbern in alten Aufnahmen ist mir aufgefallen, dass ich einige Objekte bisher gar nicht veröffentlich habe. Die gefundenen Fotos waren teilweise noch analog und aus meiner „industriellen“ Schaffenszeit.
Trotzdem möchte ich sie Euch nicht vorenthalten und habe diese 3 Objekte zu präsentieren:


Neu hinzugefügt ist ein
FAQ-Bereich, in dem ich Fragen beantworte, die ich immer mal wieder per eMail erhalte.

Update: Bahnhof Gare du Hombourg

Lange nicht unterwegs gewesen, jetzt gibt es etwas Kost von der Festplatte: Den Bahnhof „Gare du Hombourg“ habe ich zusammen mit dem „Spurensammler“ Klaus Lipinski im März 2010 besucht. Eigentlich kein richtiges Urbex-Ziel, jedoch Feinkost für die Bahnfreunde unter uns.

Ich hoffe, schon bald wieder in Sachen Urban Exploration unterwegs sein zu können. Zeitmangel und mieses Wetter verhindern zur Zeit eine ausgiebige Fototour.