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Geschichten hinter vergessenen Mauern

Am 30. März 2012 hatte der Lost-Place Dokumentarfilm „Geschichten hinter vergessenen Mauern - Lost Place Storys aus Leipzig“ im ehemaligen Sowjetischen Pavillon auf der Neuen Messe Leipzig Premiere. Eine Fortsetzung war nicht geplant, steht jedoch kurz vor der Vollendung.

Das Projekt wird wieder über die VisionBakery finanziert, an der sich jeder beteiligen kann. Sollte die Finanzierung klappen, findet die Premiere der Fortsetzung am 12. April 2013 in einem besonderen Gebäude auf einer 10 mal 6 Meter großen Leinwand statt.

Link mit weiteren Informationen und
Trailer: www.lost-place-le.de
Infos zur Finanzierung über die VisionBakery

Lost Place Dokumentarfilm

Eine Gruppe von Urban Explorern aus Leipzig haben einen Dokumentarfilm gedreht, der am 30. März 2012 im ehemaligen „Sowjetischen Pavillon“ auf der Alten Messe Leipzig seine Premiere feiern wird:

Ob Zentrumsnah oder in den Randgebieten, kann man in Leipzig unzählige architektonisch beeindruckende Bauwerke bestaunen, die seit 20 Jahren und mehr leer stehen und auf Abriss oder Neunutzung warten. Auf der Suche nach einer Umgebung, die in keinem Reiseführer steht und dennoch mehr von der Vergangenheit einer Stadt erzählt als so manches Geschichtsbuch, begeben wir uns auf die Spur von so genannten Lost Places in Leipzig.

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Geschichten hinter vergessenen Mauern" beschäftigt sich mit der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der faszinierendsten Lost-Place-Locations in Leipzig. Neben einer Erzählerin, ergänzen Gespräche mit Zeitzeugen, Investoren, Visionären und Politikern den Film.
Weiterhin gibt es zahlreiche Interviews mit Menschen, die sich selbst als Ruinenromantiker bezeichnen. Sie empfinden eine Faszination für diese Gebäude, welche sie antreibt immer wieder solche Orte in ihrer Freizeit zu besuchen. Als Künstler, Fotografen, Videofilmer, Musiker,
Geocacher oder Urban Explorer sind sie auf der Suche nach kleinen Abenteuern im sonst erschlossenem Stadtraum.
Es geht um Gründe und Hintergründe für
Mythos, Faszination und Neugestaltung. Und vielleicht bietet dieses Dokument auch eine Möglichkeit, zum erfassen geschichtlicher Vergangenheit auf der Suche nach Zukunft im existierendem Lebensumfeld.

Auch wenn sich dieser Dokumentarfilm an den Locations und Geschichten in und um Leipzig orientiert, behandelt der Inhalt Themen, die weit über die Grenzen der Stadt hinausreichen. Vorwiegend in den neuen Bundesländern, sowie im Osteuropäischen Raum, findet man eine Unmenge an verlassenen Plätzen, Militäranlagen, oder Industriebauten. Jede der einzelnen Geschichten dieses Films könnte in ähnlicher Form in einer anderen Stadt, in einem anderem Land, in einer anderen Location, von anderen Menschen erzählt werden ...

Auf der
Webseite des Projektes kann man sich einen Trailer anschauen. Es gibt auch eine Facebook-Fanpage. Wer das Projekt unterstützen möchte, kann auf Visionbakery spenden und partizipieren. Das Projekt wurde ohne Fördergelder und Sponsoren realisiert. Alle Mitglieder des Teams um „Geschichten hinter vergessenen Mauern“ verbindet neben ihren Berufen, beim Film oder am Theater, die gemeinsame Faszination für so genannte Lost Places. An diesem Film haben also ausschließlich Menschen gewirkt, die auch in der Urban Explorer- bzw. der Lost-Place-Cacher-Szene in Leipzig aktiv sind.