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Airbase Laarbruch


Von 1954 bis 1999 gab es im Nordwesten NRW's den RAF-Flughafen Laarbruch. In dieser Zeit waren dort rund 60 Jagdflugzeuge stationiert, die in Staffeln (Squadrons) organisiert waren. Laarbruch war einer der größten NATO-Flughafen in Westeuropa. In der Zeit des kalten Krieges war die RAF-Basis der 2. ATAF (Allied Tactical Air Force) und damit auch dem NATO-Oberbefehl unterstellt. Der Militärflugplatz war eine sog. "Stike-and-attack"-Basis. Deutschland war in den Jahren des Kalten Krieges ein geniales "Pufferland", wofür zahlreiche militärische Anlagen im Bundesgebiet zeugen. Zu finden waren Flugzeuge des Typs Harrier und Tornado.

Mit dem Ende des Kalten Krieges in den frühen neunziger Jahren änderte sich auch der taktische Auftrag des Geschwaders. Ähnlich wie die Bundeswehr ging es nun um "out-of-area"-Einsätzen. 1994 fiel in London die Entscheidung für das Aus der RAF-Basis in Laarbruch. Seit 1999 ist dort kein Militär mehr anwesend. Mittlerweile gibt es eine kommerzielle Folgenutzung des Flughafens. Erhalten sind die zahlreichen Baracken und Freizeiteinrichtungen, die ähnlich einem Gewerbegebiet, ebenfalls eine Folgenutzung erfahren. Ein modernes Terminal wurde gebaut, mittlerweile hat der Flughafen eine wichtige Bedeutung im Bundesgebiet.

In der Fotogalerie zu sehen ist das Schwimmbad, der Kindergarten und das Kino. Die Schule, ebenfalls auf dem Gelände des ehemaligen Militärflugplatzes, ist bereits sehr vandalisiert. Aufgrund der Folgenutzung des eigentlichen Flugplatzes sind Aufnahmen der Shelter, Ops und Landebahnen nicht zu machen.

Zur gleichen Zeit am selben Ort: Der
Spurensammler!
Eine
Wiki zum Thema.
Fakten zur Airbase auf f
orgottenairfields.com

Update 2015: Die Anzahl von leerstehenden Gebäuden hat sich drastisch verringert. Die Feuerweh hat ein fest eingezäuntes Areal eingenommen, um dort Brandübungen zu veranstalten. Die leerstehende Schule ist jetzt ein gut aussehendes Hotel geworden.