Im März 2008 reiste ich zusammen mit Klaus Lipinski (Spurensammler) nach Italien. Eine preiswerte aber gute Unterkunft in Massa war unser Stützpunkt für zahlreiche Unternehmungen in Norditalien, in die Toskana und der Schweiz. Im Internet hatten wir uns vorsichtshalber schon vor unserer Abreise nach individuellen Pensionen umgesehen. Selbstverständlich möglich gewesen wäre auch eine Ferienwohnung in Italien. Das Land ist aber bekannt für die Gastfreundlichkeit und wir wollten Kontakt zu den Einheimischen haben, was in einer Ferienwohung nicht der Fall gewesen wäre. Genau wie in einem Hotel wäre wir dann sozusagen anonym und nur für uns gewesen. Zudem wird in einer Pension auch für das leibliche Wohl gesorgt, was wir in einer Ferienwohung oder einem Apartement auch selbst hätten erledigen müssen. Dafür war jedoch hinsichtlich unseres Programmes keine Zeit.
Mit dem Leihwagen fuhren wir 2500 km durch ein Italien, was Touristen so nie aufsuchen würden. Auf dem Plan standen zahlreiche Psychiatrien und Sanatorien. Eindrucksvolle Zielen waren auch der Friedhof Staglieno in Genua oder die Steinbrüche bei Carraras. Bedingt durch schwere Fotoausrüstungen und fortschreitenden Alters machten unsere Rücken schlapp und wir waren gezwungen, die Tour im Schongang weiterzuführen. So entstanden freilich auch touristisch angehauchte Fotografien, die es nur in dieser Galerie zu sehen gibt.
Unter Anderem waren es diese Objekte, die wir gemeinsam aufgesucht haben:
Schloss Rocchetta Mattei
Verlassenes Bergdorf Toriano
Friedhof Staglieno (Genua)
Sanatorium Agra
Psychiatrie Cogoleto
Neuropsychiatrie Villa Sbertoli
Psychiatrie von Volterra